Seitens der CDU wird die Abschaffung der Park&Ride-Möglichkeit am Messeplatz zum jetzigen Zeitpunkt für nicht zielführend erachtet. Für eine Beibehaltung sprechen zahlreiche Argumente. Zum einen ist es sicherlich sinnvoll, die Testphase über ein Kalenderjahr zu erproben, da damit auch die witterungsbedingt "schlechte" Jahreszeit und das in Bälde einsetzende Weihnachtsgeschäft in der Innenstadt in die Evaluation mit einfließen können. Zum anderen gestaltet sich die innerstädtische Verkehrssituation aktuell durch den Bau der Mall recht schwierig. Zum dritten soll mit der Ausdehnung der Park&Ride-Möglichkeit auch der im Frühjahr 2015 durch die Malleröffnung zu erwartende Besucherstrom aufgefangen werden. Und letztlich soll den in der Innenstadt beschäftigen Menschen damit auch die Möglichkeit geboten werden, kostengünstig innenstadtnah zu parken, ohne den Einkäufern und Besuchern der Innenstadt den Parkraum zu nehmen. Alles gute Gründe, die für eine Aufrechterhaltung der P&R-Möglichkeit auf dem Messeplatz sprechen! 
Darüber hinaus steht gerade auch der letzte Aspekt auch im Einklang mit der von der CDU unterstützten Forderung des Einzelhandels nach der Wiedereinführung der Kurzzeitparkkarte. Damit kann die Innenstadt von Dauerparkern frei gehalten werden, um dann Platz für diejenigen zu machen, die nur ganz kurz für kleinere Besorgungen in die Innenstadt müssen. Vielen war es nämlich in der jüngeren Vergangenheit unmöglich, "einfach mal schnell zu einem gezielten kurzen Einkauf im Fachgeschäft" in die Innenstadt zu fahren, da sie entweder keinen Parkplatz fanden oder eben ab der ersten Minute Gebühren zahlen mussten. 

"Das ist für den Einzelhandel eine enorme Belastung, die wir als CDU sehen und mit diesen Maßnahmen abfedern wollen, auch wenn die in Trier ansässige Kommunalaufsicht unsere Stadt zu einem rigiden Sparkurs verdonnern will, der letztendlich mehr schadet als den Gewerbetreibenden und damit dem Stadtbild sowie dem Ansehen Kaisrrslauterns nützt", meint dazu Ratsmitglied Nico Welsch. 

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