Der Antrag der CDU Fraktion in der letzten Sitzung des Stadtrates, auch in Kaiserslautern die von der rot-grünen Landesregierung erfundene „Ehrenamtskarte“ auch in Kaiserslautern zu etablieren, wurde mit den Stimmen der „Sozial“ demokratischen Partei abgelehnt.
Diese Ehrenamtskarte würde insbesondere den besonders engagierten Mitbürgern unserer Stadt nicht nur im ganzen Land  kleine Vorteile verschaffen, sondern auch Anerkennung und Würdigung der besonderen Leistung sein. Dass gerade die SPD mit Unterstützung des Oberbürgermeisters und die GRÜNEN diesen Antrag abgelehnt haben, ist wohl nur deren Machtanspruch geschuldet.
Walfried Weber, der Fraktionsvorsitzende der CDU, selbst in vielen Bereichen ehrenamtlich tätig, bezeichnete diese Ablehnung in der öffentlichen Stadtratssitzung als „schlag ins Gesicht aller Ehrenamtlichen in Kaiserslautern“.Was wäre Kaiserslautern ohne die sicherlich mehr als 1000 ehrenamtlich engagierten Menschen? Was wäre die Stadt ohne ALT ARM ALLEIN, ohne DRK, ohne die KIRCHEN, ohne die SPORTVEREINE, ohne LEBENSHILFE, ohne, ohne….? Ein Grundsatzbeschluss zur Einführung der Ehrenamtskarte wäre das richtige Zeichen und eine notwendige Anerkennung der Leistungen der Ehrenamtlichen gewesen. Über die Ausführung hätte die Verwaltung sodann für den Stadtrat umsetzbare Vorschläge erarbeiten können. Aus wahltaktischen Gründen mit Unterstützung des Oberbürgermeisters den Antrag der CDU in einen Ausschuss zur  weiteren Beratung zu verweisen war demokratisch möglich, sozial war es nicht!