Die CDU Kaiserslautern bemängelt, dass für die in der Weihnachtszeit witterungsbedingt in einigen Stadtteilen nicht erfolgte Müllabfuhr kein Ausweichtermin ermöglicht wird. Da überfüllte Müllgefäße gemäß Satzung ebenso stehen gelassen werden, müssen die Bürgerinnen und Bürger den nicht abgeholten Müll an anderer Stelle zwischenlagern oder bei den Wertstoffhöfen entsorgen. „Sicher ist das Verhalten des ASK satzungsgemäß, bürgerfreundlich ist es jedoch auf keinem Fall“, so der CDU-Vorsitzende Harry Wunschel. „Wir fordern die Bürgermeisterin als zuständige Dezernentin auf, einen zeitnahen Ausweichtermin zu ermöglichen“.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt bezahlen monatlich einen nicht unerheblichen Betrag für die Müllabfuhr. Dafür hätten sie auch ein Anrecht auf Ersatzleistungen, insbesondere dann, wenn sie selbst nicht für die fehlenden Leistungen verantwortlich sind. „Das kann sich nur ein Unternehmen leisten, dass keine private Konkurrenz kennt“, so Harry Wunschel weiter. „Die Kunden würden einem solchen Entsorger normalerweise reihenweise davonlaufen.“