Aufgrund der immer größer werdenden Zahl von Asylbewerbern in Kaiserslautern fordert die CDU Kaiserslautern einen „Runden Tisch Asyl“ in Kaiserslautern einzurichten, der sich nicht nur mit der Frage der Unterbringung beschäftigen soll. Dieser runde Tisch soll ebenso einen Beitrag zur stärkeren Vernetzung und Koordination der möglichen Unterstützer wie der Sozial- und Wohlfahrtsverbände, der städtischen Ämter, des Integrationsbeauftragten der Stadt, dem Arbeitskreis Asyl, dem Migrationsbeirat und anderer Beteiligter beitragen. „Die immer größer werdenden notwendigen Hilfestellungen für Asylbewerber erfordern dringend die stärkere Unterstützung von kommunaler Seite, weshalb auch politische Vertreter am runden Tisch beteiligt werden sollten“, fordert der CDU-Vorsitzende Harry Wunschel.

 

Schon das Integrationskonzept der Stadt weist auf mögliche Arbeitsschwerpunkte für einen solchen „Runden Tisch Asyl“ hin. Durch die immer größer werdende Personenzahl werden die Herausforderungen jedoch immer größer. Gerade die sprachliche Integration erfordert einerseits immer mehr ehrenamtliche Helfer, die ihrerseits unterstützt werden müssen. Auf der anderen Seite muss die ADD die Schulen stärker bei Sprachkursen unterstützen und nicht nur wie im Burggymnasium durch die Eltern finanzieren lassen. „Wer Sprache und Kultur seiner neuen Heimat nicht schnell kennenlernen kann, bleibt ein Außenseiter in unserer Gesellschaft“, so Harry Wunschel. „Zu einer Willkommenskultur gehört eben auch, eine Unterstützung zur täglichen Lebensbewältigung und Integration zu geben.“

Das Projekt des Migrationsbeirates zur Fortbildung von Betreuern von Asylbewerbern oder auch andere notwendige Projekte müssen ggf. von städtischer Seite finanziell aufgestockt werden. Hier erhebt die CDU-Kaiserslautern wie auch die CDU im Land die Forderung, dass alle finanziellen Mittel, die vom Bund zusätzlich für die Asylbewerber in den nächsten beiden Jahren zur Verfügung gestellt werden, den Kommunen für die Bewältigung ihrer Aufgaben vollständig ausgezahlt wird.