Die CDU Kaiserslautern fordert Klarheit über einen möglichen Bau von Windkraftanlagen im Pfälzer Wald nahe der Autobahn A 6 im Osten der Stadt Kaiserslautern. Es widersprechen sich die Aussagen des Oberbürgermeisters Klaus Weichel, der sich klar gegen die Windkraftanlagen im Pfälzer Wald positioniert hat, mit seinen Taten im Rahmen seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der SWK. „Oder handelt etwa der Vorstand der SWK, Herr Vollmer, gegen den ausdrücklichen Willen des Aufsichtsratsvorsitzenden“, fragt der CDU-Kreisvorsitzende Harry Wunschel. Die CDU Kaiserslautern fordert ein klares Wort des Oberbürgermeisters, wohin die Reise in Sachen Windkraft in Kaiserslautern gehen soll. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Umweltministerin Höfken (Grüne) in ihrem Brief vom 05. Mai an den Oberbürgermeister deutlich gemacht hat, dass „die konkreten Planungen primär in den Händen der Kommunen“ liegen.
Neben den möglichen Windkraftanlagen in der Nähe der Autobahn A6 stehen sonst auch die Windräder auf der Gemarkung von Erlenbach wieder in der Diskussion. Wenn schon im Biosphärenreservat Pfälzer Wald Windräder möglich sein sollen, dann erst Recht außerhalb auf der Gemarkung Erlenbach. Damit wird die Argumentation der SPD im Bauausschuss im Rahmen des neuen Flächennutzungsplanes obsolet. „Die CDU wiederholt ihre Forderung, zusätzlich zu dem bisherigen Ausschlussgrund für Windräder ‚Pfälzer Wald‘ einen Mindestabstand von 1000 m zur Wohnbebauung in den Flächennutzungsplan festzuschreiben, am besten jedoch sollte der 10 fache Abstand der Höhe der errichteten Windkraftanlage erreicht werden“, so der CDU-Vorsitzende Harry Wunschel. „Nur so kann sichergestellt werden, dass der neue Flächennutzungsplan in Sachen Windräder auch Klagen standhalten kann.“ So gilt der Mindestabstand von 1.000 m zu den Windkraftanlagen nicht nur in allen Großstädten in Rheinland-Pfalz sondern mittlerweile auch auf der Gemarkung von Enkenbach-Alsenborn.