Die städtischen CDU-Vertreter im Verwaltungsrat der ZAK zeigen sich befremdet über die Reaktion des Verbandsbürgermeisters Werner Holz bezüglich der Ermittlung möglicher Zusatzkosten zur Verwertung und Entsorgung des Abfalls der Bürgerinnen und Bürger in der Region Kaiserslautern für den Fall, dass die Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau den Kreis Kaiserslautern auch für den Bereich der Abfallentsorgung verlässt. "Die Gebührenzahler im Kreis aber auch in der Stadt haben ein Recht zu erfahren, welche mögliche Mehrkosten dann auf sie zu zukommen", so die CDU-Vertreterin im Verwaltungsrat Angelika Hannah, "dabei ist die politische Couleur des Verbandsbürgermeisters unerheblich."
Jetzt mit juristischen Schritten für eine selbstverständliche Kostenermittlung zu drohen ist völlig verfehlt. Dann auch noch strafrechtliche Schritte in Erwägung zu ziehen, ist schlicht absurd. "Wir fordern Herrn Holz auf, seine Aussagen im Sinne eines weiteren vernünftigen politischen Miteinanders und einer Politik für die Bürgerinnen und Bürger in der Region Kaiserslautern zurückzunehmen", so der CDU-Vertreter Harry Wunschel.