2015 09 12 09.27.582015 09 12 09.27.58Die CDU Kaiserslautern unterstützt die Demonstration in Kaiserslautern gegen die Windkraft insbesondere im Pfälzer Wald und ist empört über die Halbwahrheiten von Tobias Wiesemann, Vorsitzender der Grünen im Stadtrat. Es ist nicht so, dass die Grünen den Windrädern in Kaiserslautern eine klare Absage erteilen. Vielmehr machte Wiesemann in der Veranstaltung in Erlenbach deutlich, dass er die geplanten Windräder im Pfälzerwald unterstützt. „Wer jetzt aber irgendwo im Pfälzerwald anfängt Windräder zu errichten, wird einen Dammbruch auslösen“, betont der CDU-Vorsitzende Harry Wunschel. Neu entstehende Windräder neben einer Vorbelastung im Pfälzerwald stellen selbst wieder eine zusätzliche Vorbelastung dar. „Mit diesem Dominoeffekt werden in Zukunft auch Windräder im Süden unserer Stadt im Pfälzerwald ermöglicht“, stellt Harry Wunschel klar. „Damit kann sich kein Bewohner im Stadtrandgebiet von Kaiserslautern mehr sicher sein, nicht doch demnächst eine über 200 Meter hohe Windkraftanlage direkt vor seiner Haustüre errichtet zu bekommen“. Die CDU Kaiserslautern fordert die Koalition im Stadtrat auf, sich klar hinter ihren Oberbürgermeister zu stellen und sich gegen die Windräder im Pfälzerwald auszusprechen. Dies müssen die Aufsichtsratsmitglieder dann aber auch deutlich in den Gremien der SWK Versorgungs AG zum Ausdruck bringen. „Zumindest die SPD hat im Bauausschuss den Anschein erweckt, keine Windräder im Pfälzerwald zu wollen“, macht Harry Wunschel deutlich. „Deshalb ist ein klärendes Wort von Andreas Rahm als SPD-Fraktionsvorsitzender dringend erforderlich“. Damit eine vernünftige und rechtssichere regionale Lösung in Sachen Windkraft gefunden werden kann, muss die rot-grüne Landesregierung endlich den Landesentwicklungsplan IV (LEP IV) ändern. Dazu ist der Pfälzerwald als Ausschlussgebiet zu nennen, und die Mindestabstände zur Wohnbebauung sind heraufzusetzen. Gleichzeitig sollten regionale vor kommunalen Lösungen Einzug halten, damit nicht jede kleine Ortsgemeinde zur Ausweisung von Vorrangflächen verpflichtet wird. „Der wesentlichste Punkt ist jedoch, endlich einmal zu erkennen, dass zusätzlich zu den bestehenden 1.500 Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz noch einmal 1.000 Anlagen in wenigen Jahren einfach zu viel sind“, sagt Harry Wunschel. „Wenn die Landesregierung mehr in die Förderung der Energieeinsparung investieren würde, wären die vielen Windräder nicht mehr notwendig, Erdgaskraftwerke rentabel und die Netzstabilität gesichert.“