FWG von allen guten Geistern verlassen? 

Das Pfalztheater Kaiserslautern, in der Trägerschaft des Bezirksverbandes Pfalz, ist für die ganze Region eine kulturelle Vorzeigeeinrichtung. Die Stadt Kaiserslautern kann stolz darauf sein, ein solches Haus in ihren Mauern zu beherbergen. Für Kaiserslautern und für die CDU gilt es, das Theater mit all seinen Sparten und seinen rd. 300 Arbeitsplätzen dauernd zu erhalten.

Dass unsere Vorfahren und politisch Verantwortlichen im Rathaus für die Nachfolge des damals nicht mehr zu rettenden Stadttheaters sich mit dem Land Rheinland-Pfalz und dem besagten Bezirksverband in einem Vertrag für den dauerhaften Betrieb des neuen Pfalztheaters zusammengefunden haben, kann als Rettungstat der kulturellen Einrichtung bezeichnet werden. Dieser Vertrag hat Jahrzehnte gehalten und gilt es fortzusetzen.

Auch wenn die FWG-Fraktion ihren ursprünglich für die Sitzung des Stadtrates am kommenden Montag vorgesehenen Antrag zurückgezogen hat, erklären Wollenweber und Rheinheimer unisono, dass „dringender Handlungsbedarf wegen der Kostenbeteiligung der Stadt“ bestehe. Dabei müssten sie doch erkennen, dass die tariflichen Lohnerhöhungen der ohnehin nicht üppig bezahlten Theaterleute finanziert werden müssen. Eine Anpassung der Zuschüsse zur Deckung dieser tariflich bedingten Mehrausgaben ist nach Meinung der CDU-Fraktion dauerhaft sicherzustellen, andernfalls mittel- und langfristig die Schließung droht. Dabei dürfen die sogenannten „freiwilligen Leistungen“ an anderer Stelle nicht gekürzt werden und kann an der von der ADD verfügten Deckelung nicht weiter festgehalten werden.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Walfried Weber:

Der Städtische Haushalt ist seit vielen Jahren strukturell unterfinanziert. Wir fordern unverändert und immer wieder eine ausreichend Finanzausstattung durch das Land Rheinland-Pfalz, damit die Stadt ihre Aufgaben erfüllen kann.

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