Dr. Heiner Geißler mit Julia Klöckner

Die CDU-Fraktion und der Kreisverband Kaiserslautern-Stadt trauert mit vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Land um den Tod von Dr. Heiner Geißler und schließt sich den Worten unserer Landesvorsitzenden Julia Klöckner an, die sagt: "Wir verlieren einen großen Rheinland-Pfälzer und einen geschätzten Christdemokraten."
Über alle Parteigrenzen hinweg hat Dr. Heiner Geißler zum Wohle unseres Landes gewirkt.
Zum Zeichen der Anerkennung und Ehrung wird ab sofort im Foyer des Rathauses der Stadt Kaiserslautern ein Kondolenzbuch ausgelegt.

Die langjährigen Mitglieder unserer Partei mit Kreisvorsitzender Michael Littig und MdB Xaver Jung

Heinz Sprengart 65 Jahre Mitglied der CDU!

Auf dem traditionellen Sommerfest der CDU Kaiserslautern wurden wieder zahlreiche Parteimitglieder für langjährige Treue und aktive Unterstützung vom Bundestagsabgeordneten Xaver Jung und dem Kreisvorsitzenden Michael Littig geehrt: seit über 65 Jahren ist Heinz Sprengart eine Stütze der CDU in Kaiserslautern. Weitere anwesende Jubilare waren Hans Janson (61 Jahre Mitglied), Werner Walter (55), Horst Albrecht, Manfred Asal (50), Frau Hockstein-Rasch und Frau Reiling, die Herren Remmler, Ringel, Biehn (alle 45 Jahre) sowie Ursula Düll und Christian Adam (beide 25 Jahre).
Bei tollem Wetter haben sich an der Kalause über 100 Parteimitglieder und Sympathisanten eine Woche vor der Bundestagswahl zur gemeinsamen Stärkung für den Wahlendspurt eingefunden. Neben den vielen Jubilaren waren ebenso viele Mitglieder der Jungen Union engagiert, was die CDU als lebendige Volkspartei bestätigt und für muntere Diskussionen über alle Parteivereinigungen sichert. Eine Woche vor der Bundestagswahl unterstrich Xaver Jung, dass es gilt weiter um jede Stimme zu kämpfen, damit die CDU am 24.September nicht nur die meisten Stimmen erhält sondern auch geeignete regierungsfähige Mehrheiten gebildet werden können. 

 

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Julia Klöckner spricht zu den anwesenden Damen

Über 100 Frauen haben am 31.August 2017 unseren 'Ladies Lunch'  im twentyone besucht. Frauen aus unterschiedlichen Vereinen und Berufsgruppen waren gekommen, um bei einem gemeinsamen Mittagessen mit unserer Landesvorsitzenden Julia Klöckner zu diskutieren.  Auch die Altersstruktur war bunt gemischt, so freuten wir uns über Besucherinnen Anfang Zwanzig ebenso sehr wie über eine 98 Jahre alte Teilnehmerin.
Frauen, so Julia Klöckner, hätten in einigen Politikfeldern einen anderen Zugang zu Fragestellungen. Für Männer wäre das Thema Sicherheit eng mit Aspekten wie Sicherheit vor Kriminalität verknüpft. Frauen hingegen würden oft auch an Lebensmittelsicherheit denken. Politik, so Klöckner, müsse auf beide Themenfelder verantwortungsbewußt reagieren.
Events, bei denen Frauen „unter sich“ wären, seien deshalb von Bedeutung, um weibliche Sichtweisen auf politische Fragestellungen adäquat wahr zu nehmen.
Neben der spannenden politischen Diskussion konnten in geselliger Runde auch neue Kontakte geknüpft werden. Wer gerne die eine oder andere wiedersehen möchte, ist herzlich eingeladen, am 6.Oktober 2017 um 16:30 Uhr an einer Führung durch das Pfalztheater teilzunehmen.

Vorsitzende der Frauen-Union : Sonja-Cornelia BuchingerVorsitzende der Frauen-Union : Sonja-Cornelia BuchingerKurz "geduldet" : Die Herren MdB Xaver Jung,Kreisvorsitzender Michael LittigKurz "geduldet" : Die Herren MdB Xaver Jung,Kreisvorsitzender Michael LittigJulia Klöckner spricht mit GästenJulia Klöckner spricht mit Gästen



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Der Ortsverband Kaiserslautern-Süd veranstaltete am 10.Juni 2017 auf dem Bremerhof ein großes Sommerfest. Der Wettergott belohnte die Anwesenden mit schönstem Biergartenwetter. Dadurch herrschte, auch unterstützt durch die "Speisbuwe vom KVK 1838 e.V.", eine tolle Stimmung bei den Besuchern.

Gute Stimmung am TischGute Stimmung am TischDie Speisbuwe vom KVK 1838 e.V.",Die Speisbuwe vom KVK 1838 e.V.",Kutsche vor dem BremerhofKutsche vor dem BremerhofFür das Wohlbefinden war gesorgt ....Für das Wohlbefinden war gesorgt ....

Weitere Bilder, die Eindrücke von dieser exzellenten Stimmung vermitteln, finden Sie auch in unserer Bildergallerie.

- Digitale Stadt und EM 2024 -

Es ist beeindruckend mit welchem Einsatz die gesamte Stadt Kaiserslautern, das Umland bis hin zur Landesregierung sich im Bitkom-Wettbewerb zur „Digitalen Stadt“ engagieren. Alle Bürger, Firmen und Organisationen bringen sich ein! Alle sehen die gewaltigen Chancen: nicht nur mögliche Sachleistungen der Sponsoren des Wettbewerbs winken! Bereits die Bewerbung und die Tatsache, dass man es unter die ersten fünf Städte geschafft hat wird zu Recht als gewaltiger Erfolg gewertet – wegen des großen Imagegewinns! Unabhängig davon, ob Kaiserslautern erster oder dritter o.ä. wird ist aktuell dabei noch nicht klar, welche Sachleistungen konkret gewonnen werden und welche Folgeinvestitionen zu leisten sind. Sollte Kaiserslautern beispielsweise den Wettbewerb gewinnen, dann winken Zuwendungen eben in Form von Sachleistungen von über 100 Millionen Euro. Die Sponsoren, SAP, Telekom, Vodafone, Samsung u.a. werden dann ihre Produkte in Kaiserslautern abgeben und ganz sicher wird sich die Stadt dann daran machen, auch die erforderlichen Projekte auf den Weg zu bringen. Erfahrungsgemäß sind in den IT-Projekten nochmals Eigenmittel in mindestens der Größenordnung der eingebrachten Sachmittel einzuplanen. Im optimalen Fall also durchaus über 100 Mio Euro! Mit dem einstimmigen Beschluss zur Neugründung der Digitale Stadt Verwaltungs GmbH und der Digitale Stadt GmbH & Co. KG wurde bereits ein wichtiger Schritt getan. Auf Anfrage der CDU sind laut Oberbürgermeister Weichel die möglichen Folgekosten nicht bekannt, was auch absolut nachvollziehbar ist! Stand heute ist der Gewinn und damit auch der mögliche Aufwand zur Realisierung nicht planbar. Auch die Frage nach möglichen Verpflichtungen, welche die Stadt mit der Teilnahme am Wettbewerb und dem möglichen Gewinn eingeht ist nicht beantwortbar. Klar ist, dass eine Sachzuwendung und die Werbewirkung für die Stadt als digitaler Leuchtturm unbedingt zu realisieren sind, weshalb trotz einiger unbekannter Größen die Teilnahme am Wettbewerb auch umfassend unterstützt wird! Dennoch muss darauf hingewiesen werden, dass mögliche IT-Projekte neben den Chancen auch hohe Risiken bedeuten, die es zu beobachten gilt! Die ganze Stadt freut sich auf diese Herausforderung und wir können sicher sein, dass alle maximal kreativ sein werden, um die bis dato nur erahnten Chancen für Kaiserslautern zu realisieren!
Umso unverständlicher ist die Entscheidung zur Rücknahme der Bewerbung für die EM!
Erschreckend bei dem Vorgehen ist, dass zwar Risiken prominent aufgebaut, aber der Nutzen und die Chancen nicht erkannt wurden. Darüber wurde bereits vielfach in der Öffentlichkeit berichtet.
Fakt ist demnach, dass die großen Risiken leidlich bereits mit der WM 2006 erledigt wurden. Die Folgen sind bekannt und es ist nun die Aufgabe der Stadt alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Lasten zu mindern oder aus den vorhandenen Werten Nutzen zu generieren. Beides wurde durch die EM-Entscheidung nun grob fahrlässig verspielt!
Die größten Risiken einer EM oder WM liegen in den Infrastrukturinvestitionen. Diese sind jedoch bereits weitgehend erfolgt, lediglich das Risiko das Stadion ggf. auf aktuelle technische Standards anzupassen muss noch bewertet werden. Wobei das ggf. obligatorisch wird – mit oder ohne EM.
Die vom Stadtvorstand angeführten Veranstaltungskosten i.H.v. ca 5-8 Mio Euro sind sicher viel Geld, aber der absehbare Nutzen für diese Investition ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ungleich größer! Bereits bei der WM 2006 wurde der Nutzen in Größenordnungen von 30 bis über 100 Millionen Euro geschätzt. Hinzu kommt der nicht quantifizierbare emotionalen und ideelle Gewinn für (fast) alle Bürger in der gesamten Region. Auch das Signal, wonach solche sportlichen Großveranstaltungen eben nicht mehr unterstützt werden ist also verheerend.
Erschreckend ist auch die Ohnmacht der Stadt zur aktuellen finanziellen Situation der Stadionfinanzierung! Schließlich wird mit der EM-Absage auch der buchhalterische Wert des Stadions mit einem Schlag massiv beschädigt! Die Verantwortlichen machen es sich viel zu einfach, wenn im Zusammenhang der Stadionkosten und -finanzierung nur auf den bekanntlich  absolut überforderten Mieter geschaut wird. Es ist die Pflicht der Stadiongesellschaft weitere alternative Erlöspotentiale für das Stadion zu erschließen, sowohl zur Deckung der Betriebskosten als auch zum Bestands- und Werterhalt des Stadions, welches mit hohen 8-stelligen Beträgen aktiviert in den Büchern steht!
Es gibt bis heute kein Konzept zu alternativen Nutzungsmöglichkeiten des Stadions. Es gibt kein bekanntes Konzept zu weiteren wirtschaftlichen Verwertungsoptionen. Auch wenn es eine heilige Kuh ist: auch der Stadionname könnte offeriert und dadurch mindestens die Stadiongesellschaft entlastet werden. Gerade mit einem EM-Stadion bestünden hervorragende Chance Drittgelder zu generieren und auch den (Buch)Wert des Stadions zu sichern. Alle Optionen wurden nun ohne jede Not fahrlässig vernichtet.
Bis zum 12. Juni hätte das EM-Pflichtenheft bearbeitet und abgegeben werden müssen. Der Oberbürgermeister hat betont, dass das 360-seitige Dokument in englischer Sprache vorliegt und der Aufwand der Verwaltung derzeit nicht zuzumuten wäre.
Am gleichen Tag, dem 12. Juni, beginnt der deutsche IT-Gipfel in Ludwigshafen, in dessen Rahmen die Bekanntgabe der Gewinner des Wettbewerbs digitale Stadt erfolgt. Kaiserslautern ist der einzige Teilnehmer, der mit einer EM-Bewerbung glaubhaft die Leistungsfähigkeit zur Umsetzung von Großprojekten und Events hätte dokumentieren können. Keine andere Stadt im Wettbewerb hat eine derartige Chance sich und die Sponsoren des BITKOM-Wettbewerbs im Europäischen Flutlicht zu präsentieren! Welcher andere Teilnehmer hätte da mithalten können: die digitale Fanmeile in der Stadt der Weltmeister, in der WM-Stadt Kaiserslautern? Chance vertan, Werte vernichtet und Zutrauen verspielt.

Michael Littig
Kreisvorsitzender CDU Kaiserslautern
CDU Kreisverband Kaiserslautern Stadt

Als „vertane Chance“ sieht der Kaiserslauterer CDU Bundestagsabgeordnete Xaver Jung die heutige Entscheidung des Stadtrats, die Bewerbung als Austragungsort für die UEFA Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2024 zurück zu ziehen. Außer Deutschland hat sich lediglich die Türkei als Austragungsland beworben, was in der momentanen politischen Situation die Chance für die deutsche Bewerbung steigen lässt. „Somit wäre auch Kaiserslautern als Spielort denkbar gewesen“, so Jung.
Der Abgeordnete ist der Meinung, dass die Entscheidung nicht in der heutigen Sitzung hätte fallen müssen. „Bei einem enrsthaften Interesse der Stadt hätte man diese Entscheidung vertagen können, um abzuwarten wie der 1.FC Kaiserslautern die Saison beendet um dann mit belastbaren Zahlen bezüglich des Stadions zu arbeiten“, fährt Jung fort. Außerdem hätte eine Vertagung dem Oberbürgermeister mehr Zeit eingeräumt, den Antrag der CDU Fraktion nach zu erwartenden Kosten detaillierter zu beantworten. Die in den Raum gestellten Millionendefizite können je nach Interessenlage gewertet werden.
„Außerdem hätte dieser Zeitraum die Möglichkeit geboten, bei der Landesregierung nach Unterstützung anzufragen, ähnlich wie beim Sommermärchen 2006. Aber die lieblose Aussage, Dr. Weichel habe mit einem Minister gesprochen, dessen Namen er auch auf Nachfrage von Manfred Schulz nicht nannte, zeigt doch, dass die Stadt entweder Angst vor einem Nein aus Mainz oder tatsächlich keinerlei Interesse hat. Nach einer Absage durch die Landesregierung hätte man die Bewerbung immer noch zurück ziehen können. Seit der sportlichen Talfahrt des 1.FC Kaiserslautern zieht sich die Stadt und das Land immer mehr vom Fußball zurück – von dem, was uns spätestens 1954 weltberühmt gemacht hat“, schließt Jung ab.

Angelika Hannah †Angelika Hannah †zur Nachricht vom Tod von Angelika Hannah (mir fällt es gerade schwer die richtigen Worte zu finden…) ein paar wenige Worte der CDU Kaiserslautern und auch vom Bezirksvorsitzenden Christian Baldauf :
Mit Trauer und Bestürzung haben wir heute vom Tod von Angelika Hannah erfahren. Angelika Hannah hat sich über Jahrzehnte in verantwortlichen Positionen sowohl in der CDU als auch im Stadtrat sowie in vielen weiteren Gremien auf Bezirks- und Landesebene engagiert und erfolgreich für die CDU und damit auch für die Bürger eingesetzt. Ihr kommunalpolitischer Schwerpunkt lag im kulturellen und sozialen Bereich. Als Spitzenkandidatin der CDU hat sie sich stets in vorderster Reihe eingebracht und Verantwortung übernommen. Sie hat dabei keinen noch so schwierigen Weg gescheut, wofür sie parteiübergreifend hohe Anerkennung und Wertschätzung erfahren hat.
Mit Betroffenheit reagierte auch Christian Baldauf, Vorsitzender des Bezirksverbandes der CDU und stv. Fraktionsvorsitzender im Landtag: „Angelika Hannah hat mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung in unserem Bezirksvorstand als auch im Landesvorstand der Kommunalpolitischen Vereinigung wertvolle Beiträge geleistet. Ihr unerwarteter Tod macht uns alle sehr betroffen. Sie hinterlässt in allen Bereichen eine große Lücke“.
Unser ganz besonderes Mitgefühl gilt nun ihrer Familie, den Kindern und Enkelkindern!

Michael Littig (Kreisvorsitzender)

 Obwohl der Neujahrsempfang der CDU Kaiserslautern-Stadt in diesem Jahr nicht im Stadtzentrum, sondern etwas außerhalb im PRE-Park stadtfand, fanden sehr viele Mitglieder der CDU und auch Gäste, z.B. aus dem Stadtvorstand und den Stadtratsfraktionen, sich in  den Räumlichkeiten der Empolis Information Management GmbH, die uns freundlicherweise ihren großen Saal zur Verfügung stellte, ein.
Die Gäste wurden zuerst von unserem Kreisvorsitzenden Michael Littig freundlich begrüßt. Danach sprach der Geschäftsführer und Miteigentümer der Empolis Information Management GmbH, Dr.Stefan Weiss. Er stellte seine Firma und deren Produkte vor und lobte dabei auch den Standort Kaiserslautern, der auch für eine weltweit agierende Firma wie die Empolis lukrativ sei.
Als Folgeredner sprach unser Bundestagsabgeordneter Xaver Jung anschließend zu den Zuhörern. Als der Ehrengast und Mitglied des CDU-Präsidiums, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Mitglied des Bundestags Jens Span eingetroffen war, machte er diesem Redner gerne Platz. Dieser begeisterte dabei die Anwesenden mit einer kurzweiligen Vorstellung der verschiedensten Themen, die die Menschen in Deutschland im Moment bewegen, und stellte seine Position und die der CDU den Anwesenden vor. 

Michael Littig redet zu den Besuchern des EmpfangsMichael Littig redet zu den Besuchern des EmpfangsKreisvorsitzender Michael LittigKreisvorsitzender Michael Littigaufmerksame Zuhörerschaftaufmerksame Zuhörerschaftunser Bundestagsabgeordneter Xaver Jungunser Bundestagsabgeordneter Xaver Jungv.l. Michael Littig, Jens Span, Xaver Jung und unser Gastgeber Dr. Stefan Weissv.l. Michael Littig, Jens Span, Xaver Jung und unser Gastgeber Dr. Stefan Weissviele Besucher fanden sich beim Neujahrsempfang einviele Besucher fanden sich beim Neujahrsempfang einJens Span und Kreisvorsitzender Michael LittigJens Span und Kreisvorsitzender Michael Littigunser Ehrengast und Redner : Jens Spahn, Staatssekretärunser Ehrengast und Redner : Jens Spahn, Staatssekretär

 

 

Julia Klöckner: „Mehr Kinder und Jugendliche ins Theater“

Besuch Julia Klöckner PfalztheaterBesuch Julia Klöckner PfalztheaterAuf Einladung des Bezirksverbands Pfalz besuchten die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner MdL und ihr Stellvertreter, Christian Baldauf MdL, das Pfalztheater in Kaiserslautern. In einer gemeinsamen Runde mit dem Vorsitzendes des Bezirkstags, Theo Wieder, und der Kaufmännischen Direktorin des Theaters, Stefanie Niedermeier, wurden verschiedene Herausforderungen und Ideen für die Spielbetrieb thematisiert und entwickelt. Zudem bekamen die Christdemokraten bei einer individuellen Theaterführung einen Einblick hinter die Kulissen.
Die Bereiche Planungssicherheit und Finanzierung des Theaters bereiten den Verantwortlichen große Sorgen. Das Pfalztheater erhält einen großen Teil der finanziellen Unterstützung vom Bezirksverband Pfalz. Wie jedes Schauspielhaus, hat auch das Pfalztheater fixe Ausgaben – so macht beispielsweise das Personalbudget einen Großteil der laufenden Kosten aus. Die Kaiserslauterner Bühne ist allerdings an einem Punkt, der keine Einsparungen mehr zulässt. Jeder Cent der gespart werden kann, wurde bereits gespart, so die Theater-Verantwortlichen. Streichungen können keine mehr vorgenommen werden, denn sonst käme es zu dramatischen Qualitätsminderungen der Aufführungen. Die Mitarbeiter sind Experten in ihren Bereichen und können nur schwierig in anderen Abteilungen eingesetzt werden. So kann kein Schauspieler zusätzlich in der Maskenbildnerei oder Perückenwerkstatt eingesetzt werden.
Das Pfalztheater mit seinen beliebten Aufführungen steht für kulturelle Vielfalt und soll für jedermann zugänglich sein. Daher können die Kosten nicht durch Eintrittspreise gedeckt werden.
Neben der Aufzählung aktueller Herausforderungen, wurden allerdings auch viele Lösungsideen gefunden. CDU-Landeschefin Julia Klöckner machte den Vorschlag in Zukunft in Theatern beispielsweise Kinderpatenschaften für Kinder aus Familien mit geringerem Einkommen anzubieten. Dadurch bekommt jedes Kind die Möglichkeit ins Theater zu gehen. Zudem ist es wahrscheinlich, dass junge Leute, die regelmäßig das Theater besuchen, auch als Erwachsene weiterhin daran Interesse haben. Ein weiterer Vorschlag ist die Vermietung der Räumlichkeiten, an Tagen an denen keine Theaterstücke aufgeführt werden. So könnten Unternehmen für Betriebsfeiern oder Privatpersonen für Geburtstage die Räumlichkeiten mieten.
Den Christdemokraten ist die Unterstützung des Pfalztheaters sehr wichtig, da es nicht lediglich zur Unterhaltung, sondern auch als Bildungseinrichtung, durch zeitgenössische Stücke, agiert. „Wichtig zu erwähnen ist, dass wir uns in der Gesellschaft Gedanken machen müssen. Ist uns Kunst und Kultur wichtig? Und wie kriegen wir Personengruppen interessiert? Und dann müssen wir es schaffen, in der breiten Wertung viele zu erreichen. Das ist eine Zukunftsaufgabe. Gerade, wenn eine Gesellschaft sich verändert, die klassischen Theatergänger älter werden, brauchen wir junge Menschen“, so Julia Klöckner.

Der neue Vorstand der MIT Kaiserslautern-KuselBei der gestrigen Sitzung zur Zusammenführung der Kreisverbände der MIT von Kaiserslautern Stadt und Landkreis sowie des Verbandes Kusel, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Einstimmig wurde Dr. Dirk Hüttenberger zum Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter wurden Peter Bretz und Alexander Weimer, ebenfalls ohne Gegenstimmen bestimmt. Vervollständigt wurde der Vorstand von den Beisitzern Laura Littig, Nico Welsch, Udo Ringel, René Cloupeau und Michael Littig. Der neu gewählte Vorsitzende stellte klar, dass es keinen Sinn mache, in kleinen Untereinheiten für die Sache des Mittelstandes zu werben, sondern die Region Westpfalz als Ganzes zu sehen und den Mittelstand in der Region zu vernetzen. „Wir wollen Ohr, Auge, aber auch Stimme des Mittelstandes werden“, so Dirk Hüttenberger, der selbst die Forschung in einem mittelständigen Pharmaunternehmen leitet und die Probleme kleiner und mittelgroßer Unternehmen kennt. Oft verkannt wird die enorme Bedeutung der vielen Leistungsträger des Mittelstandes, die zugleich die meisten Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze aber auch die größten Lasten tragen – gerade auch in der Westpfalz. Bereits am Freitag den 7.10.2016 wird die Veranstaltung „Treffpunkt Mittelstand, Forschungsstandort Deutschland, Kann der Mittelstand mithalten?“ den Auftakt geben, eine neues Forum für die Mittelständler in der Region zu bieten. Ein offenes Ohr wird dabei Prof. Dr. Helge Braun, Staatsminister im Bundeskanzleramt, haben, der die Wünsche und Vorstellungen mit nach Berlin nehmen wird.

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