Die Fraktionsvertreter der CDU Manfred Schulz und Walfried Weber haben sich ein Bild von der kurzfristigen und langfristigen Lösung der Essens- und Ruhemöglichkeiten der Kinder des Waldkindergartens auf der Erzhütte gemacht. Sie waren vor Ort, um den Waldkindergarten einmal persönlich "zu erleben".
Hintergrund ist, dass dem Waldkindergarten die bisherigen Räumlichkeiten zur Einnahme des Mittagessens der Kinder im Pfarrheim künftig nicht mehr zu Verfügung stehen, da diese wegen Eigenbedarf gekündigt wurden. Als Ersatzraum für das Mittagessen, sowie die Mittagsruhe der 3- bis 6-jährigen Kinder hatte Oberbürgermeister Weichel (SPD) vorgeschlagen, die Kinder in einem Kellerraum der Grundschule in Erzhütten unterzubringen. Dazu sollten am Notausgang Sanitärcontainer aufgestellt werden. Dieser Vorschlag erwies sich jedoch schnell als realitätsfremd, da die Kinder dann nur in Begleitung von Erzieherinnen den Sanitärcontainer aufsuchen können und häufig hätten umgekleidet werden müssen, um nicht in Schlafkleidung ungeschützt nach draußen zu gehen.
Nach langem hin und her wurde als Interimslösung nun ein Nebenraum des nahe gelegenen Bürger-Büsing-Hauses gefunden, den die Kita von der Stadt anmieten kann. Von der Stadt wurde dies jedoch ausdrücklich als kurzfristige Lösung bezeichnet. Da das Bürger-Büsing-Haus einer anderweitigen Nutzung nicht im Wege stehen soll, kann die Stadt den Mietvertrag mit einer Halbjahresfrist kündigen.
Der stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Schulz fordert den Oberbürgermeister daher auf, zügig eine langfristige Lösung für die Mittagsunterbringung der Kita-Kinder mit der Kita-Leitung zu suchen: „Der OB muss jetzt dafür sorgen, dass schnell und rechtzeitig eine ernsthafte Lösung gefunden wird, die auch die längerfristige Perspektive des Waldkindergartens ordentlich sicherstellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die gesamte Elternschaft und auch große Teile der ehemaligen Kinder des Waldkindergartens stehen hinter der Einrichtung. Der Waldkindergarten ist eine Institution, die hilft, den Mangel an Kindergartenplätzen in der Stadt kostengünstig und mit großem privatem Engagement abzumildern. Das Stadtoberhaupt sollte dieses Engagement würdigen und das Gespräch mit der Kita suchen. Es gibt gangbare Lösungsvorschläge, die nicht länger ignoriert werden dürfen“
CDU-Fraktionsmitglied Walfried Weber haut in die gleiche Kerbe: „Wir werden uns sehr dafür einsetzen, dass eine adäquate und realistische Lösung gefunden wird. Hierzu haben wir auch schon mit dem Landesforst Kontakt aufgenommen, der der Kita eine Fläche zum Bau eines Häuschens zur Verfügung stellen könnte. Ein sinnvoller Platz könnte auch der nahe gelegene Bolzplatz sein, der sich in städtischem Eigentum befindet. Dann müsste für das Häuschen kein Baum gefällt werden. Der Bolzplatz könnte an eine andere Stelle verlegt werden.“
Die CDU-Fraktion drängt auf eine baldige Lösung und kündigt hierzu einen Antrag im Stadtrat an.

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