Der Weg zur Entwicklung des Neubau ist frei

Die vergangene Woche im Stadtrat getroffene Entscheidung zum Neubau des Chemiegebäudes der TU hatte als einziges Ziel, die Umsetzung des neuen Gebäudes auf ein sicheres Fundament zu stellen – auch unter besonderer Betrachtung der sehr wichtigen ökologischen Effekte. Alle Handelnden sind nun sicher gut beraten, wenn sie diese demokratisch getroffene Entscheidung nutzen, um mit Hochdruck die Umsetzung des Chemiebaus anzugehen. Die CDU hatte vor der Erstellung des Gutachtens zugesagt, dass sie jedes Ergebnis unterstützt. Dabei war ausdrücklich auch ein Bau im Wald eingeschlossen. Die CDU hat Wort gehalten und wird dies auch zukünftig tun. Wenn die Betriebssicherheit des alten Chemiebaus gefährdet ist, wenn der gewünschte Chemieneubau schnellstmöglich umgesetzt werden muss und wenn nur ein zukunftsfähiger Bau die Leistungsfähigkeit des Fachbereiches Chemie sicherstellen kann, dann besteht nun endlich die notwendige Investitionssicherheit für alle Beteiligten, um dies zügig angehen zu können. Die Behauptung, dass sich ein solcher Bau nur im Wald und nicht auf dem Campus der TU realisieren lässt, ist allerdings nicht wahr. Es existieren sogar drei geeignete, alternative Standorte auf dem Campus der TU zur Entwicklung eines Baus. Die TU hat hier alle Rechte zur zügigen Umsetzung, weshalb eine Umsetzung schon vor Jahren hätte starten können. Eine Umsetzung im Wald könnte erst nach aufwendigen Verfahren und absehbaren Klagen starten, sofern die Klagen und Widersprüche überhaupt abgelehnt werden. Selbst bei erfolgreicher Durchsetzung eines Neubaus im Wald würde dies alleine aufgrund der mehrjährigen Verzögerungen zu gewaltigen Kostensteigerungen führen. Schon dieser zeitlich bedingte Effekt macht eine wirtschaftliche Betrachtung zur Standortabwägung obsolet: die absehbare Verzögerung von mehreren Jahren lässt Kostensteigerungen sowohl im Neubau von zig Millionen Euro plus der zwischenzeitlich erforderlichen Erhaltungsinvestitionen im Bestand erwarten. „Das ist unwirtschaftlich und mit einem unnötig großen Umsetzungsrisiko verbunden“, meint der Fraktionsvorsitzende der CDU Michael Littig. “Es ist bedauerlich, dass offensichtlich einige Beteiligte die Gutachten-Ergebnisse missachten“, ärgert sich Littig. Mit dem Gutachten und der im Stadtrat erfolgten Entscheidung wurde ausschließlich die Frage zur Umsetzung des dringend erforderlichen Chemieneubaus adressiert. „Es ist falsch und gelogen, wenn aus dieser Entscheidung ein Widerstand gegen die weitere Entwicklung der TU abgeleitet wird“, bedauert Littig. „Parteiübergreifend hat der Rat ausdrücklich die Bedeutung und weitere Entwicklung der TU unterstützt und zeigt sich offen für die Umsetzung von belastbaren Campusentwicklungsplänen. Allerdings sollten genau diese Pläne nun endlich erstellt werden“, so Littig.
Die Landesregierung hat einseitig eine Fusion der TU mit Landau beschlossen, was von vielen Experten als massive Schwächung der TU Kaiserslautern gewertet wird. Die geplante Finanzierung dieser Zwangsfusion war und ist unzureichend.
Jetzt soll anscheinend davon abgelenkt werden, dass es dieser Vorgang ist, der die qualitative Zukunftsentwicklung der TU gefährdet. Das Land hat mit viel Trommelwirbel auf dem Pfaff-Gelände unter dem Projektnamen „RP Tech“ über 50 Millionen Euro in ein Ausgründungs- und Innovationshub investieren wollen. Nur nebenbei hat jüngst Oberbürgermeister Weichel darüber informiert, dass die Umsetzung auf dem Pfaff-Gelände doch nicht erfolgt und der Fortgang des Vorhabens insgesamt unklar ist. „Die Belastbarkeit von Zusagen, zumindest von Teilen der Landesregierung und dem Bekenntnis zur TU und dem Standort Kaiserslautern muss mindestens kritisch beobachtet werden. Wir hoffen nun, dass man nicht versucht sich mit Hilfe vorgeschobener Argumente und konstruierter Behauptungen weiter aus der Verantwortung zu ziehen“, so Littig abschließend.

 

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